Zur ersten Lesung des Gesetzesentwurf „zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“ im Bundestag am 25. Februar 2026 haben fast fünfzig zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, einen Offenen Brief an die zuständigen Ausschüsse des Deutschen Bundestags verfasst. Darin warnen sie die Abgeordneten vor einer Gefährdung des Kindeswohls im Falle der Verabschiedung des Gesetzes.
Der Entwurf sieht vor, dass eine Vaterschaftsanerkennung in Falle des Bestehens eines sogenannten „Aufenthaltsgefälles“ (ein Elternteil besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein sicheres Aufenthaltsrecht, das andere Elternteil hingegen nicht) künftig im Regelfall der Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde bedarf.
