Anlässlich des 30. Geburtstags des „Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz“ laden wir herzlich zu einem „Sonderplenum“ ein. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir
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zurückschauen auf die Anfänge des Initiativausschuss in seiner heutigen Struktur und unter seinem heutigen Namen sowie auf die Entwicklung der rheinland-pfälzischen Vielfaltsgesellschaft in den letzten 30 Jahren und auf den Beitrag, den wir dazu geleistet haben;
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aktuelle Herausforderungen identifizieren, denen wir uns derzeit im Einsatz für eine menschenrechtsorientierte Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik in Rheinland-Pfalz und in der Auseinandersetzung mit dem Erstarken autoritärer Parteien und Bewegungen, die Grundprinzipien der Demokratie und die Unteilbarkeit der Menschenrechte offen in Frage stellen, konfrontiert sehen;
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darüber nachdenken, mit welchen Mitteln und Wegen, mit welchen Bündnispartner*innen und mit welcher Strategie wir uns diesen Herausforderungen in der Zukunft stellen sollten und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen.
Wir freuen uns sehr, dass sich mit Prof. Franz Hamburger und Roland Graßhoff zwei „Gründerväter“ des Initiativausschusses bereit erklärt haben, seine Geschichte sowie einige aus ihrer Sicht wichtige Wegmarken der vergangenen drei Jahrzehnte schlaglichtartig zu beleuchten. Franz Hamburger war über Jahrzehnte (und ist es weiterhin) für das Gros der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen der rheinland-pfälzischen Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik die zentrale Referenzperson. Roland Graßhoff war über Jahrzehnte als Geschäftsführer des Initiativausschusses – wie es in der Pressemitteilung anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 30. September 2019 hieß – „das Herz, Hirn und Gesicht unserer Organisation und der Fels in der Brandung der Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik in Rheinland-Pfalz“.
Und wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Dominique Gillebeert, seit vielen Jahren Leiterin der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit der Stadt Ingelheim und langjähriges Mitglied des Ini-Sprecher*innenkreises, als weitere Referentin gewinnen konnten. Sie wird einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen werfen, denen wir uns angesichts aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen auf kommunaler Ebene, auf Landes- und Bundesebene, aber auch auf europäischer Ebene gegenübersehen.
Kurze Impulsbeiträge vor allem zur Frage der künftigen Herangehensweise des Initiativausschusses an diese Herausforderungen werden die beiden Mitarbeitenden der Geschäftsstelle, Ann-Christin Bölter und Torsten Jäger, sowie weitere Mitglieder des Sprecher*innenkreises (SPK), leisten.
Alle genannten Beiträge verstehen sich als Einladung zur Diskussion mit den Teilnehmer*innen der Veranstaltung, für die wir ausreichend Zeit einplanen werden. Denn seit 30 Jahren war und ist es eines der wichtigsten Ziele des Initiativausschusses, Räume für Diskussionen zu öffnen, unterschiedliche demokratische Stimmen miteinander ins respektvolle Gespräch zu bringen und Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, bevor er Position bezieht und sich öffentlich zu Wort meldet.
Wir planen, den inhaltlichen Teil der Veranstaltung gegen 17:30 Uhr zu beenden. Anschließend laden wir noch zu einem informellem Zusammensein mit kleinem Imbiss ein. Zur besseren Planbarkeit des Plenums und insbesondere des anschließenden Imbisses bitten wir Sie und Euch um eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 21. Oktober, an migration@ini-migration.org. Mitgeteilt werden kann uns mit der Anmeldung aber gerne auch, wenn es einen besonderen Bedarf gibt, den wir zu beachten haben. Dazu vorab der Hinweis: Der Veranstaltungsort ist grundsätzlich barrierefrei.
